Wester-Ohrstedt 2021

Nach langer Zeit ( Corona ) dürfen wir das erste Mal wieder zu unserer langjährig gewohnten Angelstelle.

Sonntag, 03.10.2021

Es ist Sonntagmorgen,2 Uhr. Der Wecker klingelt und wir machen uns fertig. Alles gepackt ? Nichts vergessen ? Egal, was wir jetzt nicht im Koffer haben müssen wir notfalls kaufen.
So, pünktlich im Auto und ab auf die Autobahn. Boah, sind wir müde, nach 100 Kilometern schon die erste Pause, tut gut. 2 Zigaretten rauchen, Beine vertreten, Cappu trinken und weiter geht es.
Nach weiteren 100 Kilometern die zweite Pause. So langsam werden wir wach. Eine Zigarette. Es regnet, juhu Wester-Ohrstedt wir kommen.
6.31 Uhr haben wir unser Ziel erreicht.Da es immer noch regnet suchen wir erst einmal unsere Regensachen im Auto. Endlich gefunden, Jacke, Hose und Stiefel, alles angezogen sind jetzt schon platt.
Nun noch unseren Bollerwagen beladen und dann warten das die Tür auf geht. Da wir Plätze reserviert haben, kein Stress.

Es ist 7 Uhr, Tina macht die Tür auf. Erst einmal herzlich begrüssen und dann ab an den See. Wir gehen ins Tote Meer, wie immer.
Es ist kalt, wir sind einfach müde.
Doch was ist das, nach gefühlten 10 Stunden kann Rico den ersten Fisch landen. Das war es dann auch für heute. Wir machen früh Feierabend, 16.30 Uhr. Sind einfach platt.
Also alles abbauen und noch ein Bierchen. Wir müssen auch noch einziehen. Mist. Immer noch kein Feierabend. Also zum Auto, alles rauf schleppen und ein Feierabend Bier.
Alles erledigt, was wichtig ist und dann um 21 Uhr zu Bett.

Montag, 04.10.2021

Der Wecker klingelt, 6 Uhr.
Schnell ein Cappu gemacht und dann unter die Dusche.
Mal schauen was Heute geht. Wir sind voll motiviert.
Das tote Meer ruft. Aber Heute macht es seinem Namen alle Ehre, Wir bekommen keinen Biss. Sind aber auch nicht motiviert aktiv zu angeln. Also lassen wir den Tag vergehen, ohne Fisch aber gut gelaunt und erholt. Wir machen ja schliesslich Urlaub.
Morgen kann es nur besser werden.

Dienstag, 05.10.2021

Wir sind wieder auf dem Weg zum See. Wieder an das Tote Meer. Schnell alle Ruten zu Wasser und dann geht das warten los.
Es vergeht eine Stunde nach der anderen. Bei uns geht nichts. All anderen Fangen. Was machen wir falsch ? Falscher Köder, falsche Tiefe oder falscher Platz. Wir besprechen was wir tun und nachdem Rico sich bei Tina erkundigt hat, ob der von uns ausgesuchte Platz noch frei ist entscheiden wir uns mit unserem ganzen Kram umzuziehen .
Es ist nun schon fast 13 Uhr. Also wieder voller Motivation die Grundruten raus gelegt. Und was sollen wir sagen, das Glück trifft uns nun auch. Wir können noch bis zum Abend 3 schöne Forellen landen. Aber auch 2 Forellen sind uns entwischt. Kurz vor 18 Uhr haben wir alles wieder eingepackt und machen Feierabend.
Morgen früh geht es wieder los.

Mittwoch, 06.10.2021

Neuer Tag und hoffentlich neues Glück.
Wir gehen Heute nicht an unseren Stammplatz, dem Toten Meer. Nein, richtig gelesen, Wir haben den Platz von gestern wieder gebucht. Also los, ran an den Fisch.
Ruten raus, Köder dran und, nee, nicht warten, sofort geht es los. Wir landen innerhalb
zweieinhalb Stunden 7 schöne Forellen. Na das ist doch einmal ein super Start.
Danach wir es ruhig. Ach, macht nichts, war ganz schön anstrengend und Rico muss auch schlachten. Somit geniessen wir das schöne Wetter und machen es uns im Stuhl gemütlich.
Es ist bereits 16 Uhr. Wir überlegen ob wir Feierabend machen. Doch plötzlich schrillt der erste Bissanzeiger. Schnell hin. Rico will die links daneben liegende Rute zur Seite nehmen, doch was ist das ? Auch an dieser Rute hat sich eine Forelle verbissen. Nun haben wir 2 Forellen zu landen. Doch das ist für uns kein Problem.
Nach kurzer Zeit sind die beiden an Land.
Also bleiben wir doch noch. Und das ist auch nicht so schlecht, den noch eine weitere Forelle möchte zu uns nach Hause. Das war damit ein sehr erfolgreicher Tag für uns. 10 Forellen, das lässt sich sehen.
17.30 Uhr, wir packen zusammen und Feierabend.
Noch ein wenig mit den Berlinern, Christian und Stefan geschnackt, die beiden fahren morgen früh wieder nach Hause. Sie hatten Heute kein Glück und konnten nicht eine Forelle landen. Gegen 19.30 dann in die Wohnung, kurz was essen, frisch machen ,ab ins Bett, denn um 6 Uhr klingelt der Wecker wieder.

Donnerstag, 07.10.2010

Heute sind wir wieder an unserer neuen Fangstelle, mal sehen was nach gestern so geht.
Es geht auch schon früh los, der erste Biss. Kurz warten und anfangen zu drillen. Doch was ist das ? Die Forelle hat nicht richtig geschluckt, ja den Köder ausgespuckt. Schade, das wäre doch ein guter Start für Heute gewesen.
Also neuen Köder ran und weiter warten. Eine Stunde vergeht. Aktiv angeln bringt nichts, also chillen wir weiter auf unserem gemütlichen Stuhl. Gegen 13 Uhr ein weiterer Biss, jedoch auch hier kommt nichts an Land. Somit vergeht der Tag und wir haben keine Forelle gefangen.
Aber morgen ist ein neuer Tag und wir versuchen es wieder.

Freitag, 08.10.2010

Unser vorletzter Tag am See.
Also los, Heute gehen wir wieder ans Tote Meer, da der andere, gute Angelplatz vergeben ist. Aber das ist uns egal. Wir richten uns wieder im Unterstand ein und bringen die Ruten zu Wasser.
Boom, es ist 7.10 Uhr und schon geht los, eine schöne Räucherforelle hat sich auf den weissen Teig gestürzt und kommt mit nach Hause.
Die Zeit vergeht. Es ist Punkt 12 Uhr, der zweite Biss für Heute, juhuu.
Eine schöne Regenbogenforellen ha von gut 3 Kilo hat sich verleiten lassen.
Danach ist Beisspause, Ich fahre zwischendurch mal einkaufen, denn wir kommen ja am Sonntag nach Hause.
So wieder zurück. Die Beisspause ist immer noch und zieht sich bei uns bis zum Feierabend um 17.30 Uhr. Also einpacken und auf morgen hoffen.

Samstag, 09.10.2010

Letzter Tag vom Urlaub, Urlaub ? 6 Uhr aufstehen ? Na ja, 21 Uhr schlafen alles ok.
Unser letzter Angeltag für dieses Jahr in Wester-Ohrstedt beginnt wie immer früh um 7 Uhr.
Also noch ein letztes Mal alles auspacken, Ruten zu Wasser, aber nichts passiert. Bei Rico geht es nun los. Aber nichts. Das ganze wiederholt sich immer wieder. Alles nur Schnurläufer. Schade, wäre schön gewesen, wenn es alles Fänge wären.
12 Uhr, juhuu, ein Biss, genau wie gestern. Komische Zeit.
Um 15 Uhr dann noch ein Fang. Da dann weiter nichts geschieht, die Kescher trocken sind packen wir zusammen. Heute setzen wir uns wie jeden Abend noch etwas draussen hin und nehmen Abschied vom See.
Der Fisch ist versorgt. Nun noch packen und der Urlaub ist zu Ende.

Wir konnten 18 Forellen landen. Es hört sich wenig an, reicht aber für uns.
Wir konnten unsere Erfahrungen in Wesste-Ohrstedt erweitern, denn im Frühjahr angeln ist etwas anderes wie jetzt im Herbst.

Somit endet unser Bericht für dieses Mal.

Allen die dieses lesen ein Petri Heil und evtl. trifft man sich in Wester-Ohrstedt.

Rita

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