Der Oropuche-Guppy, entdeckt erst 2009, bewohnt den "Oropuche River" des nordöstlichen Trinidad und dort ausschließlich im Einzugsgebiet des Oropuche und einige wenige Wasserläufe.

Der Oropuche-Guppy weist einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf. Die Weibchen sind größer als Männchen und erreichen Längen von etwa 3 cm. Sie sind schlicht gräulich-beige gefärbt und kräftig gebaut. Geschlechtsreife Weibchen weisen einen deutlich erkennbaren Trächtigkeitsfleck auf. Die Flossen sind nicht ausgezogen.

Männliche Oropuche-Guppys werden nicht mehr als 2 cm lang. Die Flossenstrahlen der Rücken- und der Schwanzflosse können verlängert sein. Zudem sind sie durch allerlei Flecken und Bänder bunt gemustert.

Die Rückenflosse ist von 6 Flossenstrahlen gestützt, die Anzahl der Flossenstrahlen bei den übrigen Flossen wurden nicht ermittelt. Bei den Männchen ist die Afterflosse zu einem Begattungsorgan, dem Gonopodium umgeformt. Die ersten beiden Afterflossenstrahlen sind kurz, die dritte, vierte und fünfte sind verlängert und bilden eine Rinne zum Spermientransfer, die Flossenstrahlen 6, 7, 8 und 9 sind verkürzt. Die Anzahl der kammartig angeordneten Stacheln auf dem dritten Flossenstrahl des Gonopodiums beträgt 11 bis 15, während es beim Gewöhnlichen Guppy und bei Endlers Guppy 14 bis 18 sind. Zudem ist ihre Basis stark, während sie bei den beiden anderen Guppyarten schlank ist.

Der Schwanzstiel der Weibchen ist kurz und nur 4,8 bis 6,15 mm lang, während er beim Gewöhnlichen Guppy und bei Endlers Guppy 6,5 bis 7,3 mm lang werden kann. Die Kopflänge macht 25,5 bis 26,5 % der Standardlänge aus. In einer Längsreihe zählt man 25, seltener 24 Schuppen und 12 bis 13 auf der Mittellinie vor der Rückenflosse. Die Anzahl der Wirbel liegt bei 24 bis 25.

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